Trading-Journal

Prognose gegen Realität

Jede im Backtest ausgewählte Konfiguration wird hier über einen Paper-Account live weitergehandelt — mit denselben Regeln, ohne nachträgliche Anpassung. Das Journal zeigt, ob die Backtest-Erwartung im laufenden Markt trägt oder nicht.

Stand: [TT.MM.JJJJ] · Paper-Trading · Alle Trades dokumentiert, auch die verlustreichen

Die Regel dieses Journals

Veröffentlicht wird jeder Trade, der nach den festgelegten Regeln entsteht — nicht nur die erfolgreichen. Die Konfiguration bleibt über die gesamte Laufzeit unverändert. Wird sie doch angepasst, steht das mit Datum und Begründung dabei und die Zeitreihe wird getrennt ausgewiesen. Nachträgliche Optimierung würde genau das zerstören, was hier getestet werden soll.

Überblick

Laufende Strategien

Aktiv seit [MM/JJJJ]

Short Put — robust

45 DTE · Δ 0,30 · SL 3× · MinDTE 30

Rendite seit Start[+0,0 %]
vs. SPY[−0,0 pp]
Max. Drawdown[−0,0 %]
Trefferquote[00 %]
Trades[00]
Offene Pos.[0]

Geplant

Short Put — aggressiv

90 DTE · Δ 0,50 · SL 6× · MinDTE 30

Läuft als Vergleichsvariante parallel. Der direkte Vergleich beider Konfigurationen prüft, ob die höhere Sharpe Ratio der robusten Variante echt ist — oder nur Risiko verbirgt, das in Rendite und Volatilität nicht sichtbar wird.

Start folgt

Wertentwicklung

Strategie gegen Buy-and-Hold

Beide Reihen sind auf 100 zum Startzeitpunkt indexiert. Die Benchmark ist SPY als Total Return, also inklusive Dividenden — der faire Vergleichsmaßstab, weil die Strategie ihre Erträge ebenfalls laufend vereinnahmt.

Indexierte Wertentwicklung seit Journal-Start (100 = Start). Paper-Trading, nach Kommissionen und Slippage.
Daten pflegen: Im Skript oben stehen drei Zahlenreihen — labels, strat und bench. Nur diese drei Zeilen anpassen, alles andere bleibt unberührt. Die Reihen müssen gleich viele Einträge haben, beide Wertreihen sind auf 100 zum Start indexiert.

Einordnung

Was diese Kurve zeigt — und was nicht

Eine Unterperformance gegenüber SPY ist bei dieser Strategieklasse der Normalfall, kein Warnsignal. Im Backtest blieb jede der 297 getesteten Konfigurationen hinter dem Basiswert zurück; das Aufwärtspotenzial ist strukturell auf die vereinnahmte Prämie begrenzt. Interessant ist deshalb nicht der Renditevorsprung, sondern das Verhältnis von Ertrag zu Drawdown.

Ebenso wichtig ist die Zeitachse. Bei einer Trefferquote um 75 % und der bekannten Verlustschwere braucht es mehrere Jahre, bevor sich die realisierte Rendite statistisch von null unterscheiden lässt. Ein gutes erstes Halbjahr belegt nichts — und ein schlechtes widerlegt ebenso wenig.

Erwartungshaltung, vorab festgehalten

Der Backtest der robusten Konfiguration ergab eine Sharpe Ratio von 1,11 bei einem maximalen Drawdown von −5,0 %. Für den Live-Betrieb ist mit einer Degradation von 30 bis 50 % zu rechnen — eine realisierte Sharpe Ratio zwischen 0,6 und 0,8 wäre damit ein Bestätigungs-, kein Enttäuschungsbefund.

Der beobachtete Backtest-Drawdown von −5 % ist kein Erwartungswert. Ein Rückschlag von 15 % liegt innerhalb der Verteilung dieser Strategie und wäre keine Falsifikation.

Woher die Konfiguration stammt

Die Herleitung der hier gehandelten Parameter steht in der Short-Put-Analyse. Nach welchen Regeln aus vielen Varianten eine ausgewählt wird, beschreibt die Methodik.

Sämtliche Angaben dienen ausschließlich Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung dar. Es handelt sich um Paper-Trading ohne Einsatz echten Kapitals; reale Ausführungen können abweichen.