Strategien
Was jede Strategie wirklich verdient
Hier sammeln sich die Optionsstrategien, die auf diesem Blog systematisch untersucht werden. Jede bekommt denselben Steckbrief: Auszahlungsprofil, treibende Griechen, Marktbedingungen, unter denen sie trägt — und die Bruchstellen, an denen sie versagt.
Prinzip
Derselbe Maßstab für alle
Jede Strategie durchläuft dieselbe Kette: erst die ökonomische Theorie — warum sollte diese Position überhaupt eine Prämie verdienen? Dann der Backtest über einen breiten Parameterraum, nicht über eine handverlesene Konfiguration. Und schließlich der Vergleich gegen eine simple Benchmark, meist Buy-and-Hold, nach Kosten und Risiko.
Erst danach wandert eine ausgewählte Variante ins Trading-Journal und wird über einen Paper-Account live weiterverfolgt. Prognose gegen Realität — das ist der eigentliche Test.
Analysen
Untersuchte Strategien
Verfügbar · Prämienverkauf
Short Put
Der systematische Verkauf von Verkaufsoptionen — die klassische Ernte der Volatilitätsrisikoprämie. Dreiteilige Analyse mit 540 Läufen auf SPY-Optionen über elf Jahre, zinsfrei gerechnet und auf Kapazitätsbasis normiert, inklusive Vergleich gegen Buy-and-Hold.
In Arbeit · Prämienverkauf
Short Call
Die Spiegelseite des Short Put — und keineswegs deren symmetrisches Gegenstück. Warum der Skew hier gegen den Verkäufer arbeitet, wie sich das Risikoprofil unterscheidet und was der direkte Vergleich beider Seiten ergibt.
Demnächst
In Arbeit · Kombination
Strangle
Put und Call gleichzeitig verkaufen: doppelte Prämie, beidseitiges Risiko. Ob die Kombination mehr ist als die Summe ihrer Teile — und wie sich Delta-Neutralität auf Rendite und Drawdown auswirkt.
Demnächst
Einordnung
Wie die Strategien zusammenhängen
Alle drei gehören zur selben Familie: Sie verkaufen Optionen und vereinnahmen damit eine Prämie, die im Mittel über dem versicherungsmathematisch fairen Preis liegt. Ihr gemeinsames Profil ist long Theta, short Vega, short Gamma — die Zeit arbeitet für sie, plötzliche Bewegung gegen sie.
Sie unterscheiden sich darin, wo im Optionsraum sie diese Prämie ernten und wie sich das auf die Verteilungsform auswirkt. Genau dieser Unterschied ist der interessante Teil — und der Grund, warum jede eine eigene Analyse bekommt statt einer pauschalen Empfehlung.
Begriffe unklar?
Delta, Theta, implizite Volatilität, Skew — wer diese Grundlagen zuerst aufbauen möchte, findet sie in den Grundlagen. Wie die Backtests hier methodisch entstehen, beschreibt die Methodik.
Vom Backtest ins Depot
Die aus jeder Analyse ausgewählte Konfiguration wird im Trading-Journal über einen Paper-Account live nachgehandelt — dort zeigt sich, ob die Backtest-Erwartung im laufenden Markt trägt.
